Ich zeichne das Leben. Köpfe und Figuren in Skizzenbüchern, grossen Formaten, mache Installationen, Filme und arbeite im Wechsel zwischen Afrika und Deutschland.

Ich bin mir sicher das Leben am Besten als Beobachter geniessen zu können. Ich zeichne was mich fasziniert und was ich zeichne leitet meine Arbeit. So einfach ist das und ich denke relevanter kann man nicht engagiert sein.

Mit dem Schreiben dieses Statements versuche ich das Unmögliche in Worte zu übersetzen. Ich bitte Sie daher, genauer hinzusehen und die Buchstaben genauer zu betrachten, die diese Wörter bilden. Zu erkennen wie es Möglich ist zwischen Welten zu wandeln, zu bemerken, dass sich ein Buchstabe von einer Linie in eine Form und schließlich in ein Wort verwandelt.
Die Wörter in diesem Text sind durch meine Gedanken arrangiert worden, während diese wiederum aus Beobachtung meiner Linien, Markierungen und Bewegungen auf Papier entstanden sind. Die Linien stehen in Kommunikation mit dem, was ich sehe und meinem handeln.

Alles taucht einfach auf, eine Entscheidung wächst in die nächste. Eigentlich habe ich vergessen, wo es alles anfing. Ich erinnere mich nur, dass ich gezeichnet habe, leeres Papier wird so zu einem Werk, welches darstellt, was ich gerade getan habe. Gleichzeitig aber auch alles was ich von dieser Art von Kommunikation lerne.