Ich zeichne Köpfe und Figuren in Skizzenbücher, in grossen Formaten, mache Installationen, Filme und arbeite im steten Wechsel zwischen Afrika und Deutschland.

Alles startete mit Bildserien von mehreren hundert Portraits, Die Linienführung, in den Gesichtern waren kalt und frei von Dynamik ich wiederholte einen Arbeitsschritt nach dem anderen und doch, ohne dass sich der genaue Zeitpunkt benennen ließe, innerhalb ständigem Wechsel von Beobachtung, und zeichnerischem Kommentar wird aus einer sorgfältigen Line eine Figur, aus Figuren eine Erzählung. Selbst aus einer Folge von manuell kopierten Augenblicken gleicht ein jeder weder exakt dem vorherigen noch dem nächsten; ist eine Handlung niemals nur bloße Wiederholung, sondern immer auch Anfang von etwas Neuem. Je länger ich beobachte, um so mehr gibt es zu entdecken, um so faszinierter bin ich von der Erscheinung des Menschen.“